Das bin ich
Ich bin Doreen Hellfritz. Mein fachlicher Weg verbindet Tierheilpraxis und Hundeernährung mit Hundeverhalten und -training. Diese unterschiedlichen Perspektiven haben meinen Blick auf Hunde und ihre gesundheitlichen Veränderungen geprägt.
Auf dieser Seite erfahren Sie, was mich zu dieser Arbeit geführt hat, was mir im Umgang mit Tier und Halter wichtig ist und welchen fachlichen Hintergrund ich mitbringe.
Warum ich genauer hinschaue
Mein Weg in die Tierheilpraxis ist nicht nur durch Aus- und Weiterbildungen entstanden, sondern auch durch die Erfahrungen mit meinen eigenen Hunden. Gerade gesundheitliche und verhaltensbezogene Veränderungen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Beobachtungen ernst zu nehmen und nicht vorschnell bei einer einzelnen Erklärung stehenzubleiben.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick geprägt. Sie sind ein wesentlicher Grund dafür, warum ich heute aufmerksam zuhöre, nachfrage und auch kleine Veränderungen im Alltag eines Hundes ernst nehme.
Was mich in meiner Arbeit leitet
Mir ist wichtig, Empfehlungen nachvollziehbar zu machen und Erwartungen realistisch zu halten. Nicht jede Veränderung lässt sich schnell beeinflussen – und nicht jede Maßnahme ist in jeder Situation sinnvoll.
Ich arbeite deshalb nicht nach dem Prinzip, möglichst viele Dinge gleichzeitig auszuprobieren. Wenn ständig neue Empfehlungen aus unterschiedlichen Quellen hinzukommen, lässt sich am Ende kaum noch beurteilen, was tatsächlich hilfreich war. Ebenso wenig sehe ich meine Aufgabe darin, eine bereits feststehende Entscheidung oder eine bestimmte Methode lediglich zu bestätigen. Ich möchte fachlich einordnen dürfen – auch dann, wenn meine Einschätzung einmal anders ausfällt als erwartet.
Zu einer guten Zusammenarbeit gehört für mich außerdem, dass vereinbarte Schritte tatsächlich umgesetzt werden und ich eine ehrliche Rückmeldung bekomme, wenn etwas nicht funktioniert, nicht praktikabel ist oder sich die Situation verändert. Nur so kann eine Begleitung sinnvoll angepasst werden.
Tierärztliche Diagnostik und Behandlung verstehe ich dabei nicht als Gegensatz zur Naturheilkunde. Wo sie notwendig oder sinnvoll sind, gehören sie für mich selbstverständlich dazu.
Wissen, Erfahrung und Weiterbildung
Meine fachliche Grundlage bildet die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Ergänzt wird sie durch meine Qualifikation in der Hundeernährung sowie durch abgeschlossene Ausbildungen im Hundetraining und in der Hundeverhaltensberatung.
Gerade die Verbindung dieser Bereiche ist für mich wertvoll: Körperliche Veränderungen, Fütterung und Verhalten lassen sich nicht immer sauber voneinander trennen. Unterschiedliche fachliche Perspektiven helfen mir deshalb, Beobachtungen besser einzuordnen und zu erkennen, wann ein Thema auch außerhalb meines eigenen Arbeitsbereiches weiter abgeklärt werden sollte.
Fort- und Weiterbildung gehören für mich selbstverständlich dazu. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Methoden oder Zertifikate zu sammeln, sondern mein Wissen dort zu vertiefen, wo es meine Arbeit sinnvoll ergänzt.
Mein Tierheilpraktiker-Abschluss wurde mit dem Prüfungsschwerpunkt Psychosomatik abgelegt – ein Themenbereich, der gut zu meinem Interesse an den Wechselwirkungen zwischen körperlichem Befinden, Verhalten und Belastungen im Alltag passt.
Zwischen Fachwissen und Beobachtung
Fachwissen ist wichtig – aber es ersetzt nicht die Beobachtungen der Menschen, die ihren Hund jeden Tag erleben. Veränderungen in Verhalten, Appetit, Verdauung, Schlaf, Belastbarkeit oder Wohlbefinden fallen im Alltag oft früher auf, als sie sich in einem einzelnen Befund zeigen.
Deshalb brauche ich für meine Arbeit möglichst vollständige Informationen und ehrliche Rückmeldungen. Auch dann, wenn eine Empfehlung nicht umgesetzt wurde, im Alltag nicht funktioniert oder sich etwas anders entwickelt als erwartet. Das ist für mich kein Problem – problematisch wird es erst, wenn wichtige Informationen fehlen und dadurch ein falsches Bild entsteht.
Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, Veränderungen über einen sinnvollen Zeitraum zu beobachten. Nicht jede Maßnahme lässt sich nach wenigen Tagen beurteilen, und nicht jede Entwicklung verläuft geradlinig. Eine gute Begleitung entsteht deshalb aus Fachwissen, genauer Beobachtung und einem verlässlichen Austausch.
Wenn Sie wissen möchten, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Hund passt
Wenn Sie nach dem Lesen das Gefühl haben, dass meine Haltung und Ihre Erwartungen an eine Begleitung zusammenpassen, können wir gern zunächst klären, ob ich für Ihre Fragestellung die richtige Ansprechpartnerin bin.